Use Case Steuerberater

Mahnwesen automatisieren: Serienrechnung, SEPA und Mahnlauf ohne Handarbeit

Der automatisierte Honorarprozess von Bluebatch ist ein Workflow für Steuerkanzleien, der Serienrechnungen erstellt, SEPA-Lastschriften über Stripe oder lexware einzieht und offene Honorare vollautomatisch mahnt. Die Eskalation läuft in definierten Stufen bis zur Mandatskündigung bei Dauerverzug, sodass die Kanzlei keine offenen Posten mehr von Hand nachhalten muss.

Automatisierte Honorarrechnung mit Zahlungsstatus

Das Problem

Die Kanzlei mahnt jeden Mandanten, nur sich selbst nicht

Kanzleien organisieren die Liquidität ihrer Mandanten und lassen beim eigenen Honorar Wochen verstreichen. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil Mahnen unangenehm ist und manuell Zeit kostet.

Rechnungen kommen zu spät

Wiederkehrende Leistungen wie Finanzbuchhaltung und Lohn werden monatlich erbracht, aber oft unregelmäßig abgerechnet, weil die Rechnungserstellung Handarbeit ist. Jede verspätete Rechnung verschiebt den Zahlungseingang um denselben Zeitraum nach hinten.

Mahnen ist Beziehungsarbeit

Der Sachbearbeiter, der den Mandanten täglich betreut, soll ihn gleichzeitig ans Zahlen erinnern. Das Ergebnis: Mahnungen werden aufgeschoben, offene Posten wachsen, und beim Jahresgespräch steht ein unangenehmer Betrag im Raum, der längst hätte eskaliert werden müssen.

Dauerverzug ohne Konsequenz

Einzelne Mandanten zahlen chronisch spät oder gar nicht und binden trotzdem volle Kapazität. Ohne definierten Eskalationsprozess fehlt der Kanzlei der formale Rahmen, solche Mandate konsequent zu beenden, obwohl sie wirtschaftlich längst ein Verlustgeschäft sind.

Offene Posten und Zahlungseingänge im Überblick

Der Workflow

Vom Dauermandat zur Zahlung, ohne manuelles Nachhalten

Vier Stufen, die ineinandergreifen: abrechnen, einziehen, mahnen, eskalieren. Jede Stufe läuft automatisch, jede Eskalation bleibt eine dokumentierte Kanzlei-Entscheidung.

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Serienrechnung für Dauermandate

Wiederkehrende Leistungen wie FiBu, Lohn und Jahresabschluss werden als Serienrechnung angelegt und automatisch zum Stichtag erstellt und versendet, aus lexware oder dem vorhandenen Fakturasystem der Kanzlei. Die Rechnung kommt pünktlich jeden Monat, ohne dass jemand daran denken muss.

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SEPA-Lastschrift statt Warten

Mandanten mit SEPA-Mandat werden automatisch per Lastschrift eingezogen, technisch über Stripe oder lexware. Der Workflow versendet die Vorabankündigung, zieht zum Fälligkeitstag ein und gleicht den Zahlungseingang mit den offenen Posten ab. Rücklastschriften werden erkannt und starten direkt den Klärungsprozess.

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Vollautomatischer Mahnlauf

Für Mandanten ohne Lastschrift überwacht der Workflow die Zahlungsziele und versendet Zahlungserinnerung und Mahnstufen nach dem Kanzlei-Regelwerk: Tonalität, Fristen und Pausen definiert die Kanzlei einmal, der Workflow hält sie zuverlässig ein. Der zuständige Partner sieht jederzeit, welcher Mandant in welcher Stufe steht.

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Eskalation bis zur Mandatskündigung

Bei Dauerverzug greift die letzte Stufe: Der Workflow stellt den Vorgang mit kompletter Historie zusammen und legt der Kanzleileitung die Entscheidung über die Mandatskündigung vor, inklusive vorbereitetem Kündigungsschreiben. So wird aus einem unangenehmen Bauchgefühl ein sauberer, dokumentierter Prozess. Damit neue Mandate gar nicht erst ohne SEPA-Mandat starten, gehört das Thema von Anfang an ins Mandanten-Onboarding. Weitere automatisierte Kanzleiprozesse zeigt der Workflow-Katalog für Steuerberater, oder du sprichst direkt mit uns.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Verträgt sich ein automatischer Mahnprozess mit der Mandantenbeziehung?

Besser als der manuelle. Automatische Mahnungen sind neutral, pünktlich und für alle Mandanten gleich, das nimmt dem Thema die persönliche Spitze. Der Sachbearbeiter muss nicht mehr selbst ans Geld erinnern und bleibt in der fachlichen Rolle. Tonalität und Fristen bestimmt die Kanzlei, und für definierte Schlüsselmandate lässt sich jede Stufe auf manuelle Freigabe stellen.

Wie funktioniert die Eskalation bis zur Mandatskündigung konkret?

Die Kanzlei definiert die Stufen einmal, zum Beispiel Zahlungserinnerung, erste und zweite Mahnung, Ankündigung der Leistungseinstellung, Vorlage zur Mandatskündigung. Der Workflow durchläuft diese Stufen automatisch und dokumentiert jeden Schritt. Die Kündigung selbst löst nie die Maschine aus: Sie wird der Kanzleileitung mit der vollständigen Historie und einem vorbereiteten Schreiben zur Entscheidung vorgelegt.

Brauchen wir Stripe, oder geht SEPA-Lastschrift auch über lexware?

Beides geht. Stripe bietet SEPA-Lastschrift mit sauberer API, automatischem Mandatsmanagement und Abgleich der Zahlungseingänge, das passt gut zu einem n8n-Workflow. Wer bereits mit lexware fakturiert, kann den Einzug auch dort abwickeln, der Workflow übernimmt dann Überwachung, Abgleich und Mahnlogik. Welche Variante passt, hängt vom vorhandenen Faktura-Setup ab und wird im Setup entschieden.

Was passiert bei berechtigten Einwänden, etwa wenn ein Mandant die Rechnung reklamiert?

Reklamiert ein Mandant, wird der offene Posten mit einem Klick auf Klärung gesetzt: Der Mahnlauf pausiert für diese Rechnung, der zuständige Bearbeiter bekommt den Vorgang zugewiesen, und nach der Klärung läuft der Prozess an der richtigen Stelle weiter. So mahnt der Workflow nie in einen offenen Streitfall hinein, ohne dass deshalb der ganze Prozess manuell wird.

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