Workflows sind fest automatisierte Kanzlei-Prozesse mit definiertem Ablauf: Belegprüfung mit GoBD-Validierung, Dokumentenverarbeitung per KI-OCR, DATEV-Jira-Synchronisation, E-Rechnungs-Verarbeitung und Mandanten-Onboarding. Bluebatch baut diese fünf Workflows auf n8n-Basis für Steuerkanzleien - GoBD-konform protokolliert, DATEV-angebunden und mit bis zu 85% weniger manuellem Aufwand. Ihr Team behält die Kontrolle über jede Ausnahme.
In der Kanzlei-Automatisierung lohnt sich eine saubere Unterscheidung, denn sie entscheidet über Compliance, Aufwand und das richtige Werkzeug.
Ein Workflow folgt einem vorher definierten Regelwerk. Jeder Schritt ist festgelegt, jedes Ergebnis reproduzierbar, jeder Durchlauf protokolliert. Genau deshalb passt er so gut zu GoBD und Kanzlei-Compliance: Man kann jederzeit nachvollziehen, warum ein Beleg so verarbeitet wurde. Ideal für Prozesse mit klaren Regeln wie Belegprüfung, E-Rechnung oder Mandanten-Onboarding.
Ein KI-Agent arbeitet situativ: Er liest eine Mandanten-Mail, versteht das Anliegen und formuliert einen Antwortentwurf, den Ihr Team freigibt. Das ist die richtige Wahl, wenn eine Aufgabe Sprachverständnis und Urteilsvermögen braucht und ein fester Ablauf zu starr wäre.
Die Faustregel: Läuft ein Prozess immer gleich ab, gehört er in einen Workflow. Auf dieser Seite geht es um genau diese fest automatisierten Prozesse, viele Kanzleien kombinieren später beides.
Fast jede Kanzlei automatisiert in derselben Reihenfolge, weil jeder Schritt auf dem vorherigen aufbaut. So sieht der typische Weg aus, mit den Zahlen aus unseren Projekten.
Der größte Hebel liegt fast immer am Anfang: Belege kommen per Mail, Portal, Scan und Pendelordner, und jemand tippt sie ab. KI-OCR mit GoBD-Regelwerk erfasst und prüft einen Standardbeleg in unter einer Minute statt in 25, die Fehlerquote sinkt auf unter 0,1%. Pro Mandant macht das rund 85% weniger Prüfungsaufwand, bei erfassungsintensiven Mandaten bis zu 41 eingesparte Stunden im Monat.
Mit der E-Rechnungs-Pflicht kommen XRechnung und ZUGFeRD bei jedem Mandanten an. Wer die XML-Daten strukturiert verarbeitet statt PDFs abzutippen, senkt die Vollkosten von 11,50 € auf 0,10 € pro Rechnung: KoSIT-validiert, in 30 Sekunden statt 12 Minuten, mit GoBD-konform archiviertem Original.
Sind die Belegwege digital, lohnt sich der Blick auf den Prozess davor: Neumandanten aufnehmen. Stammdaten, GwG-Identifizierung, PEP- und Sanktionslisten-Check, Vollmacht und DATEV-Anlage laufen als ein Workflow in 30 Minuten statt in 4-8 Stunden, mit 80% weniger Fehlern in den Stammdaten.
Zum Schluss verschwindet die Doppelpflege: Wenn DATEV, Jira, Outlook und Excel dieselben Vorgänge tragen, kostet das schnell 20-30 Stunden pro Woche. Ein bidirektionaler Sync senkt den Aufwand pro Vorgang von 25 auf 2 Minuten und hebt die SLA-Treffer um 30%, ohne dass DATEV als führendes System abgelöst wird.
Weniger Aufwand in der Belegprüfung
OCR-Trefferquote bei Belegen
Mandanten-Onboarding statt 4-8 h
SLA-Treffer nach DATEV-Jira-Sync
Jeder dieser Workflows ist bei Steuerkanzleien im Einsatz und im Detail dokumentiert: Ausgangslage, Ablauf, Systeme und was am Ende an Zeit und Kosten gespart wird. Die Detailseiten zeigen, wie der jeweilige Prozess konkret aussieht.
Workflow #01Belegprüfung mit GoBD-Check
Manuelle Belegprüfung bindet 3-6 h/Monat pro Mandant. KI-Belegerfassung mit GoBD-Validierung senkt den Aufwand um 85% und Fehler auf unter 0,1%.
KI-OCR liest Belege aus allen Kanälen
Pflichtangaben-Check nach §14 UStG
Geprüfter Beleg statt 25 Min
Übergabe an DATEV Belegtransfer
Workflow #02KI-OCR und Klassifikation
Belegerfassung bindet 41 h/Monat pro Mandant. KI-OCR klassifiziert und extrahiert Belege in unter 1 Min und spart 1.500-3.000 €/Mo.
Multi-OCR Trefferquote
Automatische Klassifikation je Belegart
GoBD-Audit-Trail pro Beleg
DATEV-fertige Buchungsvorschläge
Workflow #03Bidirektionaler System-Sync
Doppelpflege DATEV und Jira kostet 20-30 h/Woche. Bidirektionaler Sync senkt den Aufwand pro Vorgang von 25 auf 2 Min und steigert SLA-Treffer um 30%.
Aufgaben, Fristen und Status im Sync
DATEV bleibt führendes System
KI-Klassifikation für Mandantenmails
SLA-Treffer nach Go-Live
Workflow #04XRechnung und ZUGFeRD
E-Rechnungs-Pflicht 2025 trifft jeden Mandanten. KI parst XRechnung und ZUGFeRD, validiert per KoSIT und senkt Kosten von 11,50 € auf 0,10 € pro Rechnung.
XRechnung, ZUGFeRD und Peppol
KoSIT-Validierung gegen EN 16931
Pro Rechnung statt 12 Minuten
Original-XML GoBD-konform archiviert
Workflow #05GwG/KYC und DATEV-Anlage
Manuelles Onboarding dauert 4-8 h pro Mandant. KI-Workflow für GwG/KYC, DATEV-Anlage und Vollmachten senkt Aufwand um 85% und Fehler um 80%.
Self-Service-Frontend für Mandanten
GwG-, PEP- und Sanktionslisten-Check
Vollmachten digital eingeholt
DATEV-Anlage automatisch
Workflow #06Buchungsprüfung per KI
Jede Buchung geprüft, bevor der Monat schließt: KI-Review via MCP-Server an DATEV-Connect, inkl. Kreditoren- und Ordnungsmäßigkeitsprüfung.
Zum FiBu-Monatsreview
Workflow #07Vermietungseinkünfte
Anlage V per KI erstellen und prüfen: Vermietungseinkünfte aus Unterlagen erfasst, plausibilisiert und vorbereitet.
Zur Anlage V mit KI
Workflow #08Vom Beleg zum DATEV-Stapel
Buchungsstapel per KI generieren: aus Belegen wird ein fertiger, kontierter DATEV-Stapel zur Übernahme.
Zum Buchungsstapel per KI
Workflow #09OPOS statt Abhaken
Bankabstimmung automatisiert per KI: Zahlungseingänge zuordnen, offene Posten abgleichen, Differenzen melden.
Zum Bankabgleich
Workflow #10Auch handschriftlich
Bewirtungsbelege per KI auslesen und buchen, auch handschriftliche - inklusive 70/30-Aufteilung und Pflichtangaben-Check.
Zu den Bewirtungsbelegen
Workflow #11Mandantenbelege einsammeln
Belege automatisch beim Mandanten einsammeln: E-Mail-Weiterleitung, GetMyInvoices und Co., passend zu DATEV Unternehmen Online oder lexware.
Zum Beleg-Upload
Workflow #12Rechnung bis Mahnlauf
Serienrechnung, SEPA-Lastschrift und vollautomatischer Mahnprozess - damit Honorare pünktlich kommen, ohne Hinterhertelefonieren.
Zum Honorarprozess
Workflow #13§ 146a AO
Vom Mandanten-Formular über den Konverter zur XML - und per 1-Klick-Import in ELSTER gemeldet.
Zur Kassenmeldepflicht
Workflow #14Bis White-Label
Lohnprozess automatisieren - von der Datenerfassung bis zur White-Label-Plattform, die die Kanzlei ihren Mandanten anbietet.
Zum LohnprozessKein Workflow von der Stange: Wir bauen den Ablauf, den Ihre Kanzlei tatsächlich hat, nur ohne die manuellen Schritte. Das läuft in vier Phasen.
Wir schauen uns den Ist-Prozess an: Wer macht was, welche Systeme sind beteiligt, wo geht Zeit verloren. Daraus entsteht ein Soll-Ablauf mit klaren Regeln und definierten Ausnahmen. Oft reicht dafür ein kompakter Workflow-Audit von wenigen Tagen.
Der Soll-Ablauf wird als n8n-Workflow umgesetzt, angebunden an DATEV, Mail, Portale und Ihre Fachverfahren. Gehostet in Ihrer Umgebung oder bei uns, je nachdem, was zu Ihrer Kanzlei passt.
Jeder Durchlauf wird mit Zeitstempel, Hashwert und Original-Beleg protokolliert. Ausnahmen landen in einer Klärschleife bei Ihrem Team, nichts wird still verworfen. Prüfer können jeden Schritt nachvollziehen.
Nach dem Go-Live übernehmen wir Monitoring und Fehlerbehandlung und passen den Workflow an, wenn sich Formate, Schnittstellen oder Prozesse ändern. Auf Wunsch als Managed Service.
Der einfachste Einstieg ist ein Gespräch über den Prozess, der Sie gerade am meisten Zeit kostet. Daraus wird meist schnell klar, welcher Workflow zuerst dran ist und was er bringt.
Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Ja, und zwar gerade weil ein Workflow ein fester Ablauf ist. Jeder Durchlauf wird mit Zeitstempel, Hashwert und Original-Beleg protokolliert, jede Entscheidung folgt einem definierten Regelwerk. Ein Prüfer kann für jeden Beleg nachvollziehen, wann er einging, welche Prüfungen liefen und warum er so gebucht wurde. Das Original bleibt dabei immer unverändert erhalten.
Das hängt vom Prozess und der Systemlandschaft ab. Ein einzelner Workflow wie die Belegprüfung ist ein überschaubares Projekt von wenigen Wochen, eine Orchestrierung über mehrere Systeme braucht mehr Analyse. Die Rechnung geht in der Praxis schnell auf: Bei der E-Rechnung sinken die Vollkosten von 11,50 € auf 0,10 € pro Rechnung, beim Onboarding von 4-8 Stunden auf 30 Minuten pro Neumandant. Im Erstgespräch rechnen wir das für Ihren konkreten Prozess durch.
Ja, DATEV ist in fast jedem unserer Kanzlei-Workflows das führende System. Wir binden es über DATEVconnect, Belegtransfer und EXTF-Übergabe an, je nachdem, was der Prozess braucht. DATEV wird dabei nicht abgelöst: Der Workflow übernimmt die Zuarbeit, gebucht und geführt wird weiter in DATEV.
Faustregel: Läuft der Prozess immer nach denselben Regeln ab, ist er ein Fall für einen Workflow, zum Beispiel Belegprüfung, E-Rechnung oder Onboarding. Braucht die Aufgabe Sprachverständnis und Urteilsvermögen, etwa das Beantworten von Mandanten-Mails, ist ein KI-Agent mit menschlicher Freigabe die bessere Wahl. Viele Kanzleien kombinieren beides.
