Das FiBu-Monatsreview per KI prüft für Steuerkanzleien sämtliche Buchungen eines Monats automatisch: Ein KI-Modell greift per MCP-Server auf DATEV-Connect zu, erkennt kritische Fehler, führt Kreditoren- und Ordnungsmäßigkeitsprüfung durch und liefert eine priorisierte Klärliste. Statt stichprobenartiger Durchsicht prüft die Kanzlei 100 Prozent der Buchungen, bevor der Monat abgeschlossen wird.

Zwischen Fristen, Rückfragen und Lohnlauf bleibt fürs Review der Finanzbuchhaltung selten mehr als ein kurzer Blick über die Summen- und Saldenliste.
Bei hunderten Buchungen pro Mandant und Monat prüft niemand jede Zeile. Fehlkontierungen, vertauschte Steuersätze oder doppelt erfasste Eingangsrechnungen fallen oft erst beim Jahresabschluss auf, dann ist die Korrektur teuer.
Kreditorenkonten mit falschen Salden, offene Posten, die längst bezahlt sind, und Buchungen auf Sammelkonten: Ohne systematische Kreditorenprüfung wächst die Klärliste still im Hintergrund.
GoBD verlangt nachvollziehbare, vollständige und zeitgerechte Buchführung. Wer Auffälligkeiten erst in der Betriebsprüfung erklärt, verhandelt aus der Defensive. Ein dokumentiertes Monatsreview dreht das um.
Ein KI-Modell wird über einen MCP-Server an DATEV-Connect angebunden und arbeitet die Buchungsdaten des Monats systematisch durch. Kein Export, kein Excel-Zwischenschritt.
Der MCP-Server (Model Context Protocol) gibt dem KI-Modell kontrollierten Lesezugriff auf die Buchungsdaten in DATEV: nur die freigegebenen Mandanten, nur die benötigten Zeiträume, jede Abfrage protokolliert. Das Modell stellt gezielte Fragen an die Daten, statt dass jemand CSV-Exporte hin- und herschiebt.
Harte Verstöße wie falsche Steuerschlüssel, Buchungen in geschlossene Perioden oder Salden auf Interimskonten erkennt ein deterministisches Regelwerk. Die KI ergänzt die Mustererkennung: ungewöhnliche Beträge je Kreditor, untypische Kontierungen gegen die Buchungshistorie, Reverse-Charge-Kandidaten. Jede Auffälligkeit landet mit Begründung auf der Klärliste.
Saldenabgleich je Kreditor, Dubletten-Erkennung über Rechnungsnummer und Betrag, überfällige offene Posten, Buchungen auf Sammel- und Interimskonten. Wie die Prüfung einzelner Belege im Eingang funktioniert, zeigt die Seite zur KI-Belegerfassung, das Monatsreview setzt dahinter an und prüft das Ergebnis im Zusammenhang.
Vollständigkeit der Perioden, zeitgerechte Erfassung, Steuerschlüssel-Plausibilität gegen Kontenrahmen und Vorsteuerkonten, Abstimmung der Umsatzsteuer-Verprobung. Das Ergebnis ist ein dokumentierter Prüfpfad je Monat, den die Kanzlei bei Rückfragen und in der Betriebsprüfung vorlegen kann.

Das KI-Modell liest Buchungsdaten, verändert sie aber nicht. Jede Abfrage über den MCP-Server wird mit Zeitstempel und Mandantenbezug protokolliert. Korrekturen bucht ausschließlich das Kanzlei-Team in DATEV.
Die Klärliste nennt pro Auffälligkeit die betroffene Buchung, die verletzte Regel oder das erkannte Muster und einen Korrekturvorschlag. Ein Sachbearbeiter bestätigt, korrigiert oder verwirft, diese Entscheidung wird ebenfalls dokumentiert.
Am Ende steht ein Monatsreport: geprüfte Buchungen, gefundene und erledigte Klärfälle, offene Punkte. Damit ist das Monatsreview kein stilles Bauchgefühl mehr, sondern ein belegbarer Qualitätsschritt in der FiBu.
Du willst das Review in deiner Kanzlei einsetzen? Das Angebot FiBu-Monatsreview implementieren beschreibt Anbindung, Pilotmonat und Übergabe. Einen Überblick über alle automatisierten Kanzlei-Prozesse gibt der Workflow-Katalog für Steuerberater.
Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Das Review arbeitet alle Buchungen des Monats durch: Steuerschlüssel- und Kontierungsplausibilität gegen den Kontenrahmen, Kreditorenprüfung mit Saldenabgleich und Dubletten-Erkennung, Ordnungsmäßigkeitskriterien wie Vollständigkeit und zeitgerechte Erfassung sowie KI-gestützte Anomalieerkennung gegen die Buchungshistorie des Mandanten. Das Ergebnis ist eine priorisierte Klärliste mit Begründung je Befund.
Nein. Ein MCP-Server wird an DATEV-Connect angebunden und gibt dem KI-Modell kontrollierten Lesezugriff auf die freigegebenen Mandanten und Zeiträume. Es gibt keine manuellen CSV-Exporte und keine Kopien in Fremdsystemen, jede Abfrage wird protokolliert.
Nein, das Review ist bewusst lesend aufgebaut. Die KI erstellt Befunde und Korrekturvorschläge, gebucht wird ausschließlich durch das Kanzlei-Team. So bleibt die fachliche Verantwortung eindeutig beim Berufsträger und jede Änderung ist in DATEV einem Menschen zuzuordnen.
Nein, beide ergänzen sich. Die Belegprüfung validiert einzelne Belege beim Eingang, etwa Pflichtangaben nach § 14 UStG. Das Monatsreview prüft danach das Gesamtbild der Buchführung: Salden, Perioden, Kreditorenkonten und Muster über viele Buchungen hinweg. Fehler, die erst im Zusammenhang sichtbar werden, findet nur das Review.
