Anwälte

KI-Agenten für die Kanzlei: vorbereiten, nicht entscheiden

KI-Agenten übernehmen in Anwaltskanzleien die Vorarbeit, die heute Zeit frisst: Posteingang aus beA und E-Mail lesen, der Akte zuordnen, fristauslösende Schreiben erkennen und zur Prüfung vorlegen. Angebunden an actaport oder RA-MICRO, die Entscheidung bleibt beim Berufsträger.

Posteingang, Fristen und die Anbindung an Ihre Kanzleisoftware

Automatisierte Dokumentenverarbeitung in der Kanzlei

Das Prinzip: Vorschlag, Prüfung, Ausführung

Jeder Agent, den wir für Kanzleien bauen, folgt derselben Kette. Der Agent liest und schlägt vor, ein Mensch bestätigt, erst danach passiert etwas in der Akte.

EingangbeA, E-Mail, Scan
Agent liestThema, Akte, Fristbezug
VorschlagZuordnung und naechster Schritt
FreigabeMensch bestaetigt oder korrigiert
Ohne Bestätigung schreibt kein Agent in die Akte und verschickt nichts. Das ist keine Einstellung, sondern der Aufbau.

Themen in diesem Bereich

Zwei Agenten, mit denen Kanzleien typischerweise anfangen. Die Ausführung dahinter beschreiben die automatisierten Kanzlei-Workflows.

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Posteingangs-Agent

beA-Nachrichten, E-Mails und Scans werden gelesen, der Akte zugeordnet und mit einem Vorschlag für den nächsten Schritt vorgelegt. Die Zuordnung bestätigt ein Mensch.

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Fristen-Agent

Der Agent erkennt fristauslösende Dokumente, rechnet Vorfrist und Endfrist und legt sie zur Bestätigung vor. Eingetragen wird erst nach Prüfung durch die Fristenverantwortliche.

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Häufig gestellte Fragen

Was Kanzleien uns zu KI-Agenten am häufigsten fragen.

Was ist der Unterschied zwischen KI-Agent und Workflow?

Ein Workflow führt feste Regeln aus: Wenn Dokument X eintrifft, lege es in Ordner Y ab. Ein KI-Agent trifft Einschätzungen, die sich nicht als Regel schreiben lassen: Worum geht es in diesem Schreiben, zu welcher Akte gehört es, löst es eine Frist aus. In der Praxis kombinieren wir beides, den Agenten für die Einschätzung und den Workflow für die Ausführung.

Trägt der Agent Fristen selbst ein?

Nein. Der Agent bereitet vor und legt vor, eingetragen wird nach Bestätigung durch die zuständige Person. Die Fristenkontrolle ist der haftungskritischste Vorgang der Kanzlei, eine Automatisierung ohne Vier-Augen-Schritt wäre dort das falsche Ziel. Der Gewinn liegt darin, dass nichts mehr übersehen wird, nicht darin, den Menschen zu ersetzen.

Funktioniert das mit actaport und RA-MICRO?

Mit beiden, aber auf unterschiedlichen Wegen. actaport ist cloudbasiert und bringt eine REST-API mit, dort läuft die Anbindung direkt über die Schnittstelle. RA-MICRO läuft lokal oder in der RA-MICRO Cloud und dokumentiert keine offene REST-API für Drittsysteme, dort führt der Weg über Dokumentenablage, Exporte und das beA-Postfach. Welcher Weg für Ihre Kanzlei gilt, klären wir vor der Umsetzung.

Wo laufen diese Agenten?

In der geschützten Umgebung, die Ihre Kanzlei ohnehin nutzt, also entweder auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder in einer verwalteten EU-Umgebung hinter der Vertragskette nach § 43e Abs. 3 BRAO. Ein Agent ist kein eigener Datenraum, sondern ein Nutzer des bestehenden.

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