Posteingangs-Agent: beA, Mail und Scan in einem geprüften Eingang

Der Posteingangs-Agent liest in der Anwaltskanzlei beA-Nachrichten, E-Mails und eingescannte Papierpost, erkennt das Thema, schlägt die passende Akte vor und benennt den nächsten Schritt. Bestätigt wird von Hand. Angebunden an actaport über die REST-API und an RA-MICRO über Ablage und Export.

Postwagen mit ungeöffneter Post im Kanzleiflur

Der Eingang ist der Engpass, nicht die Bearbeitung

In den meisten Kanzleien geht die Zeit nicht im Schriftsatz verloren, sondern davor: Post sichten, zuordnen, verteilen, und das über drei getrennte Kanäle. Der Vorgang ist gleichförmig genug für Software und gleichzeitig zu uneindeutig für feste Regeln. Genau in diese Lücke gehört ein Agent.

Leistung

Was der Agent übernimmt

Kanäle zusammenführen

beA-Nachrichten, E-Mails an die Kanzleiadresse und eingescannte Papierpost laufen in einem Eingang zusammen. Heute prüft das Sekretariat drei Orte, oft mehrfach am Tag.

Inhalt erfassen

Der Agent liest das Schreiben samt Anhängen und erkennt, worum es geht: Gerichtspost, Gegenanwalt, Mandantenrückfrage, Rechnung, Werbung. Das ist die Einschätzung, die kein festes Regelwerk leistet.

Akte zuordnen

Aus Aktenzeichen, Beteiligten und Betreff schlägt der Agent die passende Akte vor. Bei mehreren Kandidaten legt er sie mit Begründung vor, statt zu raten.

Nächsten Schritt vorschlagen

Fristbezug prüfen, Wiedervorlage anlegen, Weiterleitung an den zuständigen Berufsträger oder Rückfrage. Der Vorschlag steht am Dokument, die Entscheidung trifft ein Mensch.

Posteingang aus Post, beA und E-Mail bis zur Zuordnung in die Akte

Ablauf

Ein Posteingang von A bis Z

1

Eingang abholen

Neue beA-Nachricht, Mail oder Scan wird erkannt, Anhänge werden entpackt und lesbar gemacht, auch bei gescannten PDF.

2

Einordnen

Der Agent bestimmt Art des Schreibens, Beteiligte, Aktenbezug und ob ein Fristbezug im Raum steht.

3

Vorschlag vorlegen

Akte, Zuständigkeit und nächster Schritt stehen am Dokument, inklusive Begründung und Sicherheit der Einschätzung.

4

Bestätigen und ablegen

Ein Klick bestätigt, dann übernimmt der Workflow die Ablage in der Kanzleisoftware und legt Wiedervorlagen an.

Passt dazu

Was daneben Sinn ergibt

Erkennt der Agent ein fristauslösendes Schreiben, übernimmt der Fristen-Agent die Berechnung. Die Ablage danach erledigen die Workflows für beA-Nachrichten.

Häufig gestellte Fragen

Was Kanzleien uns zum Posteingangs-Agenten am häufigsten fragen.

Legt der Agent Dokumente selbst in der Akte ab?

Erst nach Bestätigung. Der Agent bereitet die Zuordnung vor und legt sie vor, ein Mensch bestätigt oder korrigiert mit einem Klick. Nach einigen Wochen ist die Trefferquote so hoch, dass das Bestätigen Sekunden dauert, aber der Schritt bleibt. Eine falsch abgelegte Gerichtspost ist teurer als jede eingesparte Minute.

Was passiert bei unklaren Fällen?

Der Agent sagt, dass er unsicher ist, statt sich für eine Variante zu entscheiden. Unklare Vorgänge landen in einer eigenen Liste mit den Kandidaten, die er in Betracht gezogen hat. Das ist die wichtigste Eigenschaft eines Agenten im Kanzleibetrieb: zu wissen, wann er nicht weiterweiß.

Funktioniert das mit RA-MICRO?

Ja, auf dem Weg, den RA-MICRO hergibt. Da für Drittsysteme keine offene REST-API dokumentiert ist, läuft die Anbindung über die Dokumentenablage, über Exporte und über das beA-Postfach. Bei actaport geht es direkter über die REST-API. Welcher Weg für Ihre Installation gilt, klären wir in der Bestandsaufnahme.

Wie lange dauert die Einführung?

Nach der Bestandsaufnahme rechnen wir mit drei bis vier Wochen bis zum produktiven Betrieb für einen Eingangskanal. Die ersten zwei Wochen läuft der Agent üblicherweise mit, ohne dass jemand seinen Vorschlägen folgen muss, damit die Trefferquote an echter Post sichtbar wird.

Beratungsgespräch

Sichern Sie sich Ihre kostenfreie Erstberatung

  • Analyse Ihres Bedarfs
  • Erste Empfehlungen zu Ihren Workflows
  • Transparente Einblicke in unsere Methoden, Technologien & Referenzen
Berater