KI-Chatbots

KI-Chatbot für Unternehmen: erst die Bauart, dann das Budget

Ein KI-Chatbot für Unternehmen gibt es in drei Bauarten: auf Website-Texten, auf internen Systemen oder als handelnder KI-Agent. Sie unterscheiden sich um den Faktor zwanzig im Preis und um Wochen in der Dauer. Bluebatch baut die mittlere Variante als Piloten in fünf Arbeitstagen, für 1.000 € Setup und 50 € Betrieb pro Monat, auf Ihrer eigenen Infrastruktur.

Eigene Infrastruktur • Keine Lizenz pro Mitarbeiter • Pilot in 5 Arbeitstagen

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Setup, einmalig pauschal

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Betrieb pro Monat

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Arbeitstage bis zum Piloten

Die kurze Antwort

Drei Bauarten, und der Unterschied liegt beim Zugriff

Alle drei werden unter demselben Wort verkauft. Sie unterscheiden sich nicht in der Oberfläche, sondern darin, worauf der Chatbot zugreifen darf und ob er am Ende nur antwortet oder auch etwas auslöst.

Die drei Bauarten eines KI-Chatbots für Unternehmen im Vergleich: Website-Chatbot auf Website-Texten, Daten-Chatbot auf internen Systemen, KI-Agent, der handelt

Kennt das, was ohnehin öffentlich steht

Der Chatbot wird auf Ihre Website, Ihre FAQ und Ihre Produktbeschreibungen trainiert und beantwortet damit die Fragen, die heute per Kontaktformular kommen. Er hat keinen Zugang zu Ihren Systemen, deshalb ist er schnell und deshalb ist er begrenzt.

  • Kann: Öffnungszeiten, Leistungsumfang, Standardfragen, Lead-Erfassung
  • Kann nicht: Lagerbestand, Auftragsstatus, kundenindividuelle Preise
  • Marktpreis: etwa 200 bis 2.500 € pro Monat, meist als Abo mit Seat-Lizenz
  • Passt, wenn die gesuchte Antwort tatsächlich auf Ihrer Website steht

Entscheidungshilfe

Fünf typische Fragen und die Bauart, die sie beantwortet

Die Frage im AlltagBauartWarum
„Bis wann liefert ihr nach Österreich?"Website-ChatbotDie Antwort steht auf Ihrer Versandseite. Systemanbindung wäre Aufwand ohne Gegenwert.
„Haben wir Artikel 4711 noch auf Lager?"UnternehmensdatenDie Antwort ändert sich stündlich und steht nur im ERP. Ohne Anbindung rät der Chatbot.
„Welchen Preis hat dieser Kunde bei uns?"UnternehmensdatenKundenindividuelle Konditionen sind der Fall, in dem die Rechteprüfung nicht optional ist.
„Wo liegt die Zeichnung zu diesem Projekt?"UnternehmensdatenDateiablagen sind der unterschätzte Fall: viel Suchzeit, wenig Integrationsaufwand.
„Leg mir daraus bitte den Auftrag an."KI-AgentAb hier wird geschrieben statt gelesen. Das braucht Freigaben, nicht nur ein besseres Modell.

Berechtigungen sind die eigentliche Arbeit, nicht der Chatbot

Sobald ein Chatbot interne Daten kennt, entscheidet nicht mehr die Antwortqualität über den Erfolg, sondern die Frage, ob jede Antwort nur an die Person geht, die sie sehen darf. Wir haben noch kein Chatbot-Projekt am Sprachmodell scheitern sehen. Gescheitert sind die, bei denen diese drei Punkte offen blieben.

Ablauf einer Chatbot-Anfrage: Frage, Rechte prüfen, Lagerbestand abfragen, Antwort

Wer fragt gerade?

Ohne Anmeldung gibt es keine Rechte, und ohne Rechte gibt es nur zwei Möglichkeiten: alle sehen alles oder niemand sieht etwas Nützliches. Deshalb steht die Anbindung an Ihr bestehendes SSO am Anfang und nicht am Ende.

Was steht dieser Person zu?

Die Prüfung gehört vor die Antwort, nicht in den Prompt. Ein Sprachmodell, dem man im Text mitteilt, es möge bestimmte Daten nicht nennen, ist keine Berechtigung, sondern eine Bitte. Der Workflow filtert vorher.

Was passiert bei Unsicherheit?

Ein Chatbot, der bei fehlender Datenlage etwas Plausibles erfindet, ist schlimmer als keiner. Der richtige Ausgang ist eine ehrliche Fehlanzeige mit Verweis auf die Quelle, und die messen wir im Piloten mit echten Fragen aus Ihrem Betrieb.

Ablauf

Fünf Arbeitstage bis zum ersten produktiven Piloten

Eine Datenquelle, eine Nutzergruppe, echte Fragen. Alles Weitere kommt erst, wenn dieser Teil trägt.

1

Umgebung und Anmeldung

Die Chat-Oberfläche läuft auf Ihrem Server, die Anmeldung über Ihr bestehendes SSO. Ab hier ist klar, wer fragt, und das ist die Grundlage jeder Rechteregel danach.

2

Die erste Datenquelle

In der Regel Artikelstamm und Lagerbestand, weil dort die meisten Rückfragen entstehen. Am Ende des Tages beantwortet der Chatbot die erste echte Bestandsfrage.

3

Rechteprüfung

Der Workflow filtert vor der Antwort, welche Datensätze der fragenden Person zustehen. Getestet wird mit zwei Konten aus unterschiedlichen Abteilungen, nicht mit einem Admin-Zugang.

4

Echte Fragen statt Demo-Fragen

Eine kleine Nutzergruppe stellt einen Tag lang die Fragen, die sonst per Zuruf laufen. Falsche und ausweichende Antworten werden protokolliert, nicht weggeredet.

5

Übergabe und Entscheidung

Sie bekommen den Piloten, die Workflows und die Auswertung, welche Fragen er sicher beantwortet hat. Auf dieser Grundlage entscheiden Sie über die nächste Datenquelle, nicht auf Grundlage einer Demo.

Wenn Sie schon wissen, wohin es gehen soll

Für den Großhandel gibt es die Variante mit fertigen Connectoren zu e.bootis, Microsoft Navision und SharePoint bereits als durchgerechnetes Angebot. Wer den Chatbot lieber selbst betreiben und weiterbauen will, steigt über die n8n-Schulungen ein.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Was kostet ein KI-Chatbot für Unternehmen?

Das hängt an der Bauart, nicht am Anbieter. Ein Website-Chatbot, der nur auf Ihren öffentlichen Texten antwortet, kostet am Markt etwa 200 bis 2.500 € pro Monat und ist in Tagen eingerichtet. Ein Chatbot auf Ihren internen Daten kostet bei uns 1.000 € Setup und 50 € Betrieb pro Monat, weil er auf Ihrer eigenen Infrastruktur läuft und keine Lizenz pro Mitarbeiter kennt. Am Markt liegen vergleichbare Projekte mit Systemanbindung eher zwischen 5.000 und 15.000 € einmalig.

Woran erkenne ich, welche Bauart wir brauchen?

An einer einzigen Frage: Steht die Antwort, die Ihre Leute suchen, auf Ihrer Website? Wenn ja, reicht ein Website-Chatbot. Wenn die Antwort in ERP, Warenwirtschaft, Dateiablage oder Preisliste liegt, brauchen Sie einen Chatbot mit Systemanbindung, und damit auch Berechtigungen. Soll der Chatbot am Ende nicht nur antworten, sondern etwas auslösen, also einen Auftrag anlegen oder eine Bestellung vorbereiten, reden Sie über einen KI-Agenten.

Wie lange dauert die Einführung?

Unser Pilot mit Anbindung an eine Datenquelle steht in fünf Arbeitstagen. Ein reiner Website-Chatbot ist bei Standardanbietern in ein bis zwei Tagen live. Projekte, die von Anfang an mehrere Systeme, Berechtigungen und Freigabeprozesse abdecken sollen, laufen realistisch über mehrere Wochen, und genau deshalb fangen wir mit einer Datenquelle an.

Wer darf welche Daten sehen?

Der Chatbot erbt die Rechte des Fragenden, er vergibt keine eigenen. Die Anmeldung läuft über Ihr bestehendes SSO, und vor jeder Antwort prüft der Workflow, welche Datensätze dieser Person zustehen. Ein Vertriebsmitarbeiter sieht damit die Konditionen seiner Kunden, nicht die aller. Ohne diese Prüfung ist ein Chatbot auf Unternehmensdaten kein Effizienzprojekt, sondern ein Datenleck mit Chatfenster.

Bleiben unsere Daten im Unternehmen?

Ja. Der Chatbot läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur, die Workflows liegen in n8n und gehören Ihnen. Es gibt keinen Zwang, Ihre Stammdaten in die Cloud eines Anbieters zu kopieren. Welches Sprachmodell die Formulierung übernimmt, entscheiden Sie separat, und diese Entscheidung lässt sich später ändern, ohne den Rest neu zu bauen.

Was passiert nach dem Piloten?

Der Pilot hat keine Mindestlaufzeit. Nach fünf Arbeitstagen wissen Sie mit echten Fragen aus Ihrem Betrieb, ob der Anwendungsfall trägt. Wenn ja, kommen weitere Datenquellen dazu, jede einzeln und mit derselben Rechteprüfung. Wenn nein, haben Sie 1.000 € ausgegeben statt ein Jahresbudget.

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