Seit dem 01.01.2025 muss jeder B2B-Mandant E-Rechnungen empfangen können. Bluebatch parst XRechnung und ZUGFeRD direkt aus dem XML, validiert per KoSIT gegen EN 16931 und übergibt geprüfte Buchungsvorschläge an DATEV. Vorsteuersicher, GoBD-konform, ohne OCR-Fehlerquote.
XRechnung, ZUGFeRD und Peppol-EDI laufen über denselben n8n-Workflow. Egal welches Format der Lieferant nutzt, das Ergebnis ist ein strukturiertes, KoSIT-geprüftes JSON, das direkt in DATEV läuft.



Fünf Schritte vom Posteingang in den DATEV-Buchungsstapel. Der KoSIT-Validator entscheidet, welche Rechnung formal sicher ist. Confidence-Score entscheidet, welche ohne Touch durchgeht.
Bei Syntax-, Schematron- oder Geschäftsregelverstoß landet der Beleg nicht im DATEV-Stapel. Stattdessen geht automatisch eine strukturierte Reject-Mail mit KoSIT-Report an den Lieferanten, bevor der Vorsteuerabzug formal verloren geht.
KoSIT-grüne Rechnungen mit Confidence-Score > 90 Prozent fließen ohne Touch in DATEV. Darunter wird der Beleg zur Klärung ausgesteuert. Jede manuelle Korrektur fließt zurück ins RAG.
XRechnung-XML im Viewer ablesen und in DATEV abtippen ist fehleranfällig, langsam und juristisch riskant. Strukturiertes Parsen mit KoSIT-Validierung dauert Sekunden und schützt den Vorsteuerabzug.
Rechenbeispiel für eine Kanzlei mit 300 Eingangsrechnungen pro Monat. Die Vollkosten pro Rechnung sinken durch KI-Parsing und KoSIT-Validierung deutlich.
Automatisierung heißt nicht Blackbox. Diese drei Klärfälle landen mit vollem Kontext beim zuständigen Sachbearbeiter, jede manuelle Entscheidung fließt zurück ins RAG.

Steuersumme passt nicht zu Positionen, Bestellbezug fehlt oder USt-ID des Lieferanten ist seit Empfang erloschen. Der Workflow stoppt die Buchung, eskaliert an den zuständigen Sachbearbeiter und versendet automatisch eine begründete Reject-Mail an den Lieferanten.
Selten gebuchter Lieferant, neue Kostenstelle oder ungewöhnlicher Steuersatz: der RAG-Vorschlag liegt unter der Freigabeschwelle. Klärfall landet in Jira oder DATEV Aufgaben, Mensch entscheidet, das Ergebnis fließt zurück ins RAG.
Rechnungsnummer plus Betrag plus Datum matchen einen bereits verarbeiteten Beleg, oder PDF-Hash weicht vom eingebetteten XML ab. Der Workflow hält den Beleg an, dokumentiert den Verdacht im Audit-Log und übergibt zur Vier-Augen-Prüfung.
Vertraut von führenden Unternehmen
















Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Genau das verhindert die KoSIT-Validierung in unserem Workflow. Jede E-Rechnung wird vor dem DATEV-Upload gegen die EN-16931-Schematron-Regeln und die CIUS XRechnung geprüft. Bei Syntax- oder Geschäftsregelverstoß bekommt der Lieferant automatisch eine Reject-Mail mit dem KoSIT-Fehlerbericht, die Rechnung läuft nicht in den Buchungsstapel. So bleibt der Vorsteuerabzug formal sicher (BMF-Schreiben 10/2025).
Die DATEV E-Rechnungsplattform ist stark für den Versand und das reine Empfangs-Postfach. Beim Empfang und der KI-gestützten Verarbeitung in DATEV Rewe gibt es Lücken: KoSIT-Bericht erscheint im Belegbild, muss aber manuell ausgewertet werden, Buchung wird nicht automatisch angelegt. Wir setzen einen n8n-Workflow-Layer dazwischen, der automatisch validiert, klassifiziert und den fertigen Buchungsstapel an DATEV übergibt.
Beides geht parallel. Wir bündeln E-Mail-Postfach, Peppol-BIS-3.0-Adresse, TRAFFIQX und die DATEV E-Rechnungsplattform an denselben n8n-Trigger. So musst du Lieferanten nicht zwingen, ihren Kanal zu wechseln. Mittelfristig empfehlen wir Peppol für deine Top-Lieferanten, weil die Zustellung dort technisch sauberer ist als E-Mail mit XML-Anhang.
GoBD verlangt unveränderbare, jederzeit lesbare Speicherung des Originals. Wir schreiben das Original-XML in ein revisionssicheres DMS deiner Wahl (ecodms, d.velop, DATEV DMS oder kanzleieigenes System), mit Hashwert, Zeitstempel und Audit-Log. Das PDF dient ausschließlich als Lesehilfe und ersetzt das XML nicht. Damit erfüllen wir die GoBD-Anforderungen und du bist bei Betriebsprüfung sauber aufgestellt.
Setup bei uns ab 8.000 €, plus Wartung zwischen 500 und 2.500 € pro Monat je nach Mandantenzahl und Volumen. Vollkosten pro verarbeiteter Rechnung liegen bei rund 0,10 €. xSuite und ELO for DATEV starten bei 20.000 € Setup, kommen meist auf 50.000 € plus mit Customizing, plus laufende DMS-Lizenz. Wir sind also schneller live, billiger im Setup und ohne DMS-Lock-in.
Beides. Der Workflow erkennt automatisch, ob eine reine XRechnung (XML CII oder UBL) oder eine ZUGFeRD-PDF/A-3 mit eingebettetem XML reinkommt. Für ZUGFeRD nutzen wir factur-x, um die embedded XML auszupacken, für XRechnung python-drafthorse. Das PDF dient nur als visuelle Anzeige für den Sachbearbeiter, die Buchungsdaten kommen immer aus dem XML.
Faustregel: ab 300 Rechnungen pro Monat amortisiert sich das Setup in 6 bis 9 Monaten. Bei 5.000 Rechnungen pro Monat (typischer Mittelstandsmandant) liegt der Break-Even bei 3 bis 4 Monaten, der jährliche Nettonutzen bei 309.500 bis 421.000 € (bonpago). Bei kleineren Mandanten (100 Rechnungen pro Monat) lohnt sich Bluebatch über die Bündelung mehrerer Mandanten auf einen Workflow.
