Saldenabstimmung, SKR03/SKR04 auf HGB-Mapping, Anhang nach § 264-289 HGB und Lagebericht: KI liefert pro Mandant einen prüffähigen Entwurf. Der Steuerberater reviewt, korrigiert und gibt frei. So schrumpft der Abschluss von 40-200 h auf 8-40 h und Q1/Q2 ist kein Überstundenmarathon mehr.
Weniger Zeit pro Abschluss
statt 40-200 h pro Mandant

40-200 Stunden pro Mandant, ein kleiner BWA-Mandant kostet 40 Stunden, eine mittelständische GmbH mit Konzernanhang 200 Stunden. Überstunden, Mitarbeiterausfälle und frustrierte Mandanten sind die Regel, nicht die Ausnahme.

Illustrative Darstellung. Tatsächliche Werte variieren je nach Mandantenstruktur und Kanzleigröße.
Ein n8n-Workflow mit Claude und GPT-4 importiert die DATEV-Saldenliste, mappt SKR auf HGB, schreibt Anhang und Lagebericht und liefert dem Steuerberater einen prüffähigen Entwurf zur finalen Freigabe.

Saldenliste aus DATEV (SKR03 oder SKR04) wird automatisch auf HGB-Positionen § 266 gemappt. Lerneffekt aus Vorjahr und Mandanten-Spezifika, manuelle Korrekturen fließen ins Modell zurück.

Vorjahres- und Eröffnungsbilanz, Salden-Verprobung, BWA-Konsistenz und Steuererklärungs-Abgleich automatisch. Anomalien bei Marge, Liquidität und Verschuldungsgrad werden gegen Vorjahres- und Branchen-Benchmarks geflaggt.

RAG-Prompts pro Pflichtangaben-Block: Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Anlagespiegel, Verbindlichkeitenspiegel, Haftungsverhältnisse, Vorgänge nach Abschlussstichtag. Texte berücksichtigen Branche, Größenklasse und Vorjahresanhang.

KI strukturiert Wirtschaftsbericht, Risiko- und Chancenbericht sowie Prognosebericht auf Basis von BWA, Vorjahresvergleich und Branchen-Benchmarks. § 289 HGB-Umfang inkl. Vier-Augen-Review pro Abschnitt.
Der gesamte Workflow läuft in n8n, mit Claude für rechtliche Pflichtangaben und GPT-4 für Zahlen-Plausibilisierung. Der Steuerberater bleibt jederzeit im Driver Seat.
Übergabe an angrenzende Workflows wie DATEV-Jira-Task-Orchestration erfolgt automatisch nach Freigabe.
So sieht ein typischer Standard-Abschluss vorher und nachher aus, gemessen pro Mandant mit ca. 40 Stunden Aufwand.
Rechenbeispiel für 50 Jahresabschlüsse pro Saison, gemischt aus BWA-Mandaten und mittelständischen GmbHs.
Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Die KI liefert einen Entwurf, keine fertige Freigabe. In Pilotkanzleien sitzen die HGB-Anhangstexte zu 70-85% auf Anhieb, der Steuerberater feilt den Rest im Review-Workflow nach. Jeder Abschnitt wird im Vier-Augen-Prinzip einzeln bestätigt, der Audit-Trail ist revisionssicher dokumentiert. Die Verantwortung bleibt zu 100% beim Steuerberater, die KI ist Assistent, kein Ersatz.
Berufsrechtlich haftet weiterhin der Steuerberater. Der Workflow reduziert das Risiko allerdings strukturell: jede Pflichtangabe nach § 264-289 HGB ist als eigener Block im Prompt-Template definiert, die KI muss jeden Block aktiv liefern. Im Review-UI ist sichtbar, welche Pflichtangabe noch fehlt oder als 'nicht zutreffend' begründet wurde. Bluebatch garantiert Workflow-Integrität, der Steuerberater gibt fachlich frei.
Beim ersten Abschluss mit Bluebatch wird das bestehende SKR03/SKR04-auf-HGB-Mapping aus DATEV importiert und im Mandanten-Profil gespeichert. Korrekturen im Review-Workflow fließen automatisch ins Mandanten-Mapping zurück, beim nächsten Abschluss sitzt das Mapping zu 95% sofort. Die Kanzlei kann globale Mapping-Regeln definieren, die für alle Mandanten gelten, und Mandanten-spezifische Overrides ergänzen.
Ja. Der Workflow erkennt die Größenklasse nach § 267/267a HGB automatisch aus Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Arbeitnehmerzahl. Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a bekommen den abgespeckten Pflichtangaben-Umfang, BWA-Mandanten ohne Bilanzierungspflicht erhalten eine schlanke Auswertung mit Plausibilisierung gegen BWA und Steuererklärung. Vom 40-h-Mandant bis zum 200-h-Konzernanhang skaliert ein einziger Workflow.
Standard-Setup nutzt Claude 4.7 (Anthropic) für rechtliche HGB-Texte und GPT-4 (Azure OpenAI) für Zahlen-Plausibilisierung. Alles über EU-Endpunkte mit Enterprise-DPA, kein Training auf Kanzleidaten. Für sensible Mandate ist eine On-Premise-Variante mit lokalen Open-Source-LLMs (Llama, Mistral) auf eigener GPU verfügbar. Hosting in Frankfurt, AVV mit deutscher GmbH, das Steuergeheimnis nach § 203 StGB ist vertraglich abgesichert.
Nach Steuerberater-Freigabe generiert der Workflow die E-Bilanz-XBRL-Datei nach Taxonomie der Finanzverwaltung und übermittelt sie über ELSTER. Die Offenlegung beim Bundesanzeiger und die Hinterlegung im Unternehmensregister laufen ebenfalls automatisch, über die jeweilige Schnittstelle. Statusrückmeldungen landen im Mandanten-Dossier, abgelehnte Übermittlungen werden mit konkreter Fehlermeldung an den Steuerberater eskaliert.
Der Standard-Workflow ist auf HGB-Abschlüsse ausgelegt (§ 264-289 HGB), weil dort der Markt für deutsche Steuerkanzleien liegt. IFRS-Erweiterungen sind technisch machbar, weil die KI nur eine andere Pflichtangaben-Prompt-Bibliothek braucht. Wir setzen IFRS-Workflows projektbezogen für Kanzleien mit Konzernmandanten und kapitalmarktorientierten Unternehmen auf. Für Big-4-Niveau-Abschlüsse haben wir aktuell keine Out-of-the-Box-Lösung.
